Aktuell: Ausschreibungergebnisse onshore Wind in Frankreich

Ministerium für Energiewende und Solidarität veröffentlicht Ergebnisse.

Am 28. Februar hat das Ministerium für Energiewende und Solidarität die Liste der 22 Gewinner der ersten Ausschreibungsrunde (508, 4 MW) für onshore Wind veröffentlicht.

Die Zuschlagsempfänger erhalten einen Vertrag über die Gewährung einer Zusatzvergütung, der über 20 Jahre läuft. Der durchschnittliche Zuschlagspreis liegt bei 65,4 €/MWh. Ein Drittel der Windparks sind Projekte mit einer Beteiligung von kommunalen Gebietskörperschaften und Privatpersonen. Diese Projekte erhalten eine weitere Prämie im Rahmen des Zusatzvergütungsvertrages.

Die Absenkung der Zusatzvergütung im Vergleich zu der in Frankreich für Windparks mit maximal 6 Windenergieanlagen und 3 MW Höchstleistung noch gewährten festen Zusatzvergütung in Höhe von 72 €/ MWh ist zu relativieren, da im Rahmen der festen Zusatzvergütung nur eine begrenzte jährliche Volllaststundenhöhe in den Genuss der 72 € /MWh kommt. Darüber hinausgehende Produktion wird nur noch mit 40 €/MWh vergütet. Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens wird dagegen die gesamte Produktion zum Angebotspreis vergütet. Die nächste Ausschreibungsrunde, die am 1. Juni 2018 enden wird, soll ebenfalls 500 MW umfassen.

Ihre Ansprechpartnerin

Sibylle Weiler
Rechtsanwältin und Avocat au Barreau de Paris


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