E-Mobilität: 4. Förderaufruf Ladeinfrastruktur

Gefördert werden bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkte inkl. Netzanaschluss und Montage. Antragstellung bis 30.10.2019.

Fördergegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezuschusst weiterhin die Errichtung von öffentlich zugänglichen E-Ladestationen. Ziel des Programms ist der Aufbau einer bundesweit flächendeckenden Ladeinfrastruktur

Im 4. Aufruf werden bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkte inkl. Netzanaschluss und Montage gefördert.

Förderhöhe

Die Förderquoten liegen je nach Standort und Art der Ladeinfrastruktur zwischen 30 und 50%. Mehr Details dazu hier: Förderrichtlinie Ladeinfrastuktur - 4. Aufruf

Beantragung

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen.

Auswahlverfahren

Die Verteilung der Ladepunkte stützt sich auf die Bedarfsberechnung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Demnach wurde Deutschland in 283 sogenannte Kacheln unterteilt, denen jeweils für Normal- und Schnellladepunkte ein grundsätzlich maximal zu bewilligendes Kontingent zugeordnet wurde.

Nach Ablauf der Antragsfrist nimmt die Bewilligungsbehörde ein Wirtschaftlichkeits-Ranking vor, entsprechend der geringsten beantragten Fördermittel pro kW Gesamtladeleistung pro Antrag. Sobald auf dieser Grundlage das gesamte Kontingent der Ladepunkte pro Kachel bewilligt wurde, werden alle anderen Anträge abgelehnt. Die Höhe der beantragten Fördermittel legt der Antragsteller nach eigenem Ermessen fest.

Anforderungen

Eine Förderung ist nur bei ununterbrochener öffentlicher Zugänglichkeit der Ladestationen über eine  Mindestbetriebsdauer von 6 Jahren möglich. Der für den Ladestrom erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen. Es gelten weitere spezifische Anforderungen an die Ladestationen. Die technischen Mindestanforderungen richten sich nach der aktuellen LSV.

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen rund um Fördermittel und Anträge: Marion Evers
marion.evers(at)sterr-koelln.com


Gut zu wissen: Ertragstestate leicht gemacht

Windenergieanlagen, die unter dem EEG 2014 in Betrieb genommen wurden, erhalten in den ersten fünf Betriebsjahren eine erhöhte... Weiterlesen

GUT ZU WISSEN: 55% FÖRDERUNG FÜR DEUTSCH-FRANZÖSISCHE F&E-PROJEKTE

Deutsche und französische Unternehmen, die gemeinsam innovative, Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren mit großem Marktpotential... Weiterlesen

Gut zu wissen: Repowering von WEAs

Was passiert, wenn nach 20 Betriebsjahren die EEG-Vergütung erlischt? Markus Jenne zeigt die Optionen am praktischen Beispiel. Weiterlesen