Unsere Presse-Informationen

Hier finden Sie alle Informationen, die wir der Presse zur Verfügung stellen.


Erscheinungsjahr 2018

Freiburg, 14. September 2018
Bundesgerichtshof erklärt „Windenergieklausel“ der BVVG für unwirksam

Erlösabschöpfung rechtswidrig – deutliche Kritik am Vorgehen der Treuhand-Nachfolgerin – Rückforderung möglich
Käufer von ehemals volkseigenen landwirtschaftlichen Flächen in Ostdeutschland müssen bislang einen Großteil der Pachteinnahmen aus Standorten mit Windenergieanlagen an die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) abführen – zu Unrecht, wie jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) befand. In seinem Urteil vom 14. September 2018 hat das höchste deutsche Gericht entschieden, dass die Praxis der Treuhand-Nachfolgerin rechtswidrig ist. Mit dem Urteil bestätigte der BGH die beiden Vorgängerinstanzen. Hier weiterlesen

Freiburg, 27. Juni 2018
Mehr Solaranlagen für das Oberelsass

Photovoltaik-Sonderausschreibungen vor dem Hintergrund der Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim - Chancen für deutsche Unternehmen
In den nächsten Monaten soll das Atomkraftwerk Fessenheim vom Netz gehen. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung in Paris hat jetzt Photovoltaik-Sonderausschreibungen für das Department Oberelsass (Haut Rhin) beschlossen. Die vorläufigen Ausschreibungsbedingungen von Ende Juni 2018 sehen einen Umfang von 300 Megawatt installierter Leistung vor. Der zu bietende Mindestpreis für Dachflächenanlagen liegt je nach Größe der Anlage zwischen sieben und zehn Cent pro Kilowattstunde, für Freiflächenanlagen zwischen fünf und sieben Cent. Hier weiterlesen

Freiburg, 15. Februar 2018
Schallimmissionsprognosen für Windenergieanlagen: Künftig neue Berechnungsmethode obligatorisch

Windenergieanlagen dürfen gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz bestimmte Schallgrenzwerte nicht überschreiten. Sonst erteilen die Behörden keine Genehmigung. Künftig müssen die dafür zu erstellenden Schallprognosen anders berechnet werden, da das bislang zugrundeliegende Messverfahren zu ungenau ist. Das haben Bund und Länder Ende 2017 beschlossen. Die neue, präzisere Berechnungsmethode, die zu anderen Prognoseergebnissen führen kann, fand jedoch noch nicht Eingang in die entsprechende Verwaltungsvorschrift. Dieser Umstand hat zu einer Verunsicherung bei Betreibern geführt, die vor oder inmitten von Genehmigungs- und Gerichtsverfahren stehen. Die Irritation lässt sich glücklicherweise in vielen Fällen ausräumen. Darauf weist das Beratungsunternehmen Sterr-Kölln & Partner hin. Hier weiterlesen