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Erscheinungsjahr 2021

Freiburg, 01. Februar 2021
Energiewende und Wasserstoffwirtschaft dezentral denken!

Unternehmensberater Heribert Sterr-Kölln kritisiert Nationale Wasserstoffstrategie.


Der auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz spezialisierte Unternehmensberater Heribert Sterr-Kölln aus Freiburg hat die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung deutlich kritisiert. "Altmaiers Wasserstoffpläne haben einen entscheidenden Fehler", so Sterr-Kölln. Sie würden in erster Linie auf den Import von Wasserstoff setzen und die längst nicht ausreichend entwickelten Potenziale Erneuerbarer Energien hierzulande unterschlagen. "Diese müssen aber bevorzugt für eine sichere nationale Wasserstoffversorgung genutzt werden", forderte er in einem heute veröffentlichten Interview.

Der vor allem für mittelständische Unternehmen, Kommunen sowie Stadtwerke tätige Unternehmensberater sieht den kommunalen Ansatz in Verbindung mit einer sich dynamisch entwickelnden Digitalisierung und mit Strom aus heimischen Ressourcen als Schlüssel, um die künftige Wasserstoffwirtschaft und die Wertschöpfung daraus im eigenen Land zu generieren.

Beispielhaft dafür verweist er auf eine erfolgreiche Initiative der SWW Wunsiedel in Oberfranken. Dort ist vor wenigen Wochen die Planung eines 6-MW-Elektrolyseurs, der ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird, auf den Weg gebracht worden "Das ist enorm wichtig, denn die Energiewende und die Wasserstoffwirtschaft finden in Zukunft dezentral statt", ist sich Sterr-Kölln sicher.

Weitere Ausführungen zum Thema finden sich in dem gemeinsam mit dem Geschäftsführer der SWW Wunsiedel, Marco Krasser, geführten Interview, das in der Februarausgabe des Fachmagazins "Energie & Management" veröffentlicht ist. Mehr unter www.energie-und-management.de.